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Der Umbau einer V80 von Roco erfolgte aus zwei Gründen:
- die Kontaktschwierigkeiten sollen endgültig beseitigt werden
- eine zweite Achse soll mit Haftreifen zur Erhöhung der Zugkraft ausgerüstet werden
Die Bilder zeigen den Testbetrieb vor dem endgültigen Umbau. Decoder und Energiespeicher finden auf einem Waggon platz, der alte Decoder ist noch eingebaut. Nach erfolgreicher Testfahrt findet der Energiespeicher im Führerstand ein neues Zuhause.
Die 2. Antriebsachse wude gegen eine mit Haftreifen ausgetauscht, die Lok hat jetzt 4 Haftreifen, die Zugkraft ist nun mehr als ausreichend. Das die Stromaufnahme durch die 2. Achse mit Haftreifen etwas schlechter ist, wird durch den Energiespeicher komplett ausgeglichen.
(Reinhard Middel aus Olpe)
Der Einbau eines LD-1 mit Energiespeicher in einer 055 (Fleischmann) aus den 70-er
Jahren erfolgte auf dem Bleigewicht des Kessels. Da das Fahrzeug natürlich keine Standardschnittstelle hat, wurde als Anschlusskabel eines ohne Steckverbinder gewählt.
Neben der Stirnbeleuchtung sollte die Lokomotive eine Führerstandsbeleuchtung erhalten.
Die Kabel zwischen Decoder (links) und Energiespeicher (rechts) wurden auf ein Minimum
gekürzt.
Unten rechts erkennt man gut den Funktionsausgang (grün-weißes Kabel)
mit dem zusätzlichen Pluspol (rotes Kabel) für die Führerstandsbeleuchtung. Der auf dem Bleigewicht montierte Decoder und sein Energiespeicher werden durch den Kessel geschoben, mit dem Stirnlicht vorweg.
Gut zu erkennen ist die nachträglich isolierte Lampenfassung des Stirnlichtes. Nur wenn das Licht mit beiden Polen aus dem Decoder versorgt wird, kann LD-1 das Licht aus dem Energiespeicher versorgen (flackerfrei). Das gleiche gilt für die Führerstandsbeleuchtung. Die Funktionsausgänge für beide Lichter wurden mit dem Wert 8 gedimmt, damit die Lampen nicht zu hell strahlen. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mittels CV 5 = 50 auf einen realistischen Wert gebremst. Die Fahrqualität ist nach dem Umbau dank des Energiespeichers bestens ...
Auf dem Rücken liegt eine Brawa 216, die dank Schwungmasse gute Fahreigenschaften hat. Leider sind die Beleuchtungen für Stirnlicht und Rücklicht auf der Platine gekoppelt, was bedeutet, dass einige vorbildgerechte Beleuchtungssituationen nicht darstellbar sind. Mit dem Einbau von LD-1 und LD-SC/B3 (Energiespeicher) wurden die Rücklichter vom Stirnlicht getrennt und mit den Funktionsausgängen 7 & 8 des LD-1 verbunden. Gleichzeitig wurden sie etwas gedimmt (CV 55&56). Da die Lokomotive schon über eine Schnittstelle nach NEM 652 (8-polig) verfügt, ist der Einbau eine schnell zu erledigende Arbeit. Lediglich die Kabel zwischen Energiespeicher und Decoder mussten um wenige cm verlängert werden. Sehr angenehm arbeitet die Standard-Geschwindigkeitskurve, die werksseitig in den Variablen CV 67 - 94 hinterlegt ist. Lediglich Bit 4 in CV 29 setzen und schon profitiert man von der sehr angenehmen Kennlinie des Decoders ...
Im oben stehenden Bild sind der Decoder LD-1 und der 9V Energiespeicher LD-SC/CS im Dach des Fleischmann ICE3 mit Neigetechnik eingebaut. Dieser eigentlich sehr gut gelungene Triebwagen leidet bzgl. seiner Kontaktsicherheit deutlich unter der Neigetechnik. Die Kontakte des hinteren Drehgestells sollten besser mit der Fahrzeugplatine über Kabel verlötet werden. Leider ist dadurch das Öffnen des Fahrzeuges nur noch schwierig möglich. Der Energiespeicher erfüllt jedoch den gleichen Zweck, ohne dass aufwendige Arbeiten an den Kontaktstellen des hinteren Drehgestells notwendig werden. Der Einbau ist völlig problemlos möglich - wie üblich bei Fahrzeugen mit Standardschnittstelle nach NEM 65x. Das Fahrverhalten ist jetzt sehr gut, da es zu keinen merkbaren Kontaktunterbrechungen mehr kommen kann. Da der Fleischmann Motor über keine nennenswerte Schwungmasse verfügt, wirkten sich die Kontaktunterbrechungen sehr unangenehm in Form von Ruckeln aus. Der Energiespeicher löst dieses Problem souverän ...

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